DER GRAUE STAR (KATARAKT)

Was Sie über den Katarakt wissen sollten

Der graue Star oder Katarakt ist eine häufig auftretende Augenerkrankung, die verstärkt ab dem 60. Lebensjahr

diagnostiziert wird. Die Augenlinse verliert im Lauf der Jahre an Elastizität und wird zunehmend trübe. Der Betroffene

sieht nur noch verschwommen, er kann Kontraste weniger wahrnehmen und oftmals verlieren Farben ihre Leuchtkraft.

Es ist, als würde sich ein grauer Schleier über die Umwelt legen. Auch die Nachtsicht verschlechtert sich und vor allem

Autofahrer sind stark beeinträchtigt, weil sie durch die Scheinwerfer entgegenkommender Wagen empfindlich geblendet werden.

Der erste Schritt ist eine sorgfältigen Diagnose, bei der Messgeräte der neuesten Generation exakte Daten zum

individuellen Status der Erkrankung liefern. Anschliessend beraten wir den Patienten ausführlich, vor allem wenn es

um eine anstehende Operation und die Wahl des passgenauen Linsenimplantates geht.


Sicher und schmerzfrei – die Operation des Grauen Stars
Die eingetrübte Augenlinse des Patienten wird entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Die Operation wird

minimal-invasiv, mit neuester Technologie ausgeführt. Die besonders schonende Methode steht für hochgradige

Präzision und einen zügigen Heilungsprozess.

Ambulante Eingriffe werden in einem, mit modernsten Geräten ausgestatteten, Operationssaal durchgeführt.

Wir legen Wert auf maximale Sicherheit, so wird jede Anästhesie fachlich genauestens überwacht.

Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass unsere Patienten die Behandlung in entspannter Atmosphäre erleben.

 

Für die stationären Operationen steht uns der OP-Trakt der Klinik Hirslanden zur Verfügung.

Die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten aus anderen medizinischen Bereichen sichert bei Bedarf

eine schnelle und umfassende Betreuung unserer Patienten.

Unterschiedliche Linsen für unterschiedliche Bedürfnisse

Je nach Diagnose empfehlen unsere Fachärzte unterschiedliche Kunstlinsen, von etablierten Linsenimplantaten bis zu Speziallinsen zur Optimierung individueller Sehschwächen. Mit Premiumlinsen profitieren unsere Patienten von den aktuellsten Fortschritten in der Linsentechnologie. Dabei trägt die Krankenkasse die Kosten, die bei einer Standardoperation angefallen wären. Der Patient zahlt also nur die Mehrkosten der Linse und den damit verbundenen Mehraufwand der ärztlichen und apparativen Leistung. Asphärische Linsen sind vor allem bei höheren Anforderungen an das Kontrast-, Dämmerungs- und Nachtsehen geeignet.

Durch torische Linsen kann eine gleichzeitig bestehende Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) korrigiert werden.

Mit multifokalen Linsen, also Mehrstärken-Linsen, kann der Patient sowohl in der Ferne, in der Nähe, als auch im dazwischenliegenden Bereich wieder scharf sehen.

Resultate, die überzeugen - Linsenchirurgie bei starker Fehlsichtigkeit

Viele unserer Patienten, die eine Brille oder Kontaktlinsen tragen müssen, wünschen sich sehr, auf diese optischen Hilfsmittel

verzichten zu können. Mit der refraktiven Linsenchirurgie können wir in unserem Zentrum starke Fehlsichtigkeiten des Auges

korrigieren, wie Weitsichtigkeit (Hyperopie), Kurzsichtigkeit (Myopie) und Alterssichtigkeit (Presbyopie).


Gerade wenn eine Laseroperation nicht in Frage kommt, weil zum Beispiel die Hornhaut zu dünn ist,

empfehlen wir die refraktive Linsenchirurgie.

Dabei wird eine Kunstlinse vor die natürliche Augenlinse gesetzt und die Sehkraft verbessert sich immens. In manchen Fällen ist

es sinnvoll, die natürliche Augenlinse zu entfernen, vor allem dann, wenn sie bereits Trübungen aufweist.

Die körpereigene Linse wird in diesem Fall durch eine Kunstlinse ersetzt (Clear-Lens-Exchange).

Auch eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) lässt sich korrigieren: Es werden besondere Kunstlinsen eingesetzt,

die zwei unterschiedliche Brechwerte haben (torische Linsen). Auf diese Weise gelingt es, die Hornhautverkrümmung auszugleichen.

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